Vor kurzem war ich zu Gast im Podcast „Job, Kinder & Ich“ und habe dort über meinen beruflichen Weg gesprochen – über Umwege, innere Blockaden und darüber, wie ich gelernt habe, mich selbst ernst zu nehmen. In diesem Artikel möchte ich meine wichtigsten Gedanken aus dem Gespräch mit dir teilen. Vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen Moment wieder – vor allem, wenn du beruflich zwischen mehreren Themen stehst oder dich immer wieder fragst: „Darf ich das wirklich so machen?“
Der Anfang: Zwischen zwei Herzen
Ich bin heute selbstständig im Online-Marketing und befinde mich parallel in der Ausbildung zur Elterncoachin. Zwei Herzensbereiche – die sich aber lange wie ein Widerspruch angefühlt haben.
Ich wollte beides machen, spürte aber innerlich immer diesen Druck: „Ich muss mich entscheiden, oder ich bin nicht klar genug.“
Dieser innere Konflikt hat mich gelähmt. Ich fühlte mich oft zerrissen – und gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich aus genau dieser Spannung heraus anderen etwas geben kann. Nur wie?
Was mich wirklich blockiert hat, war ein Glaubenssatz, der sich fast unbemerkt in mir festgesetzt hatte:
„Ich muss mich erklären.“
Ich dachte, ich müsse immer und überall begründen, warum ich beides mache. Warum mein Lebenslauf nicht gradlinig ist. Warum ich Marketing und Coaching liebe.
Erst als ich diesen Satz bewusst erkannt und aufgelöst habe, kam Leichtigkeit in mein Tun. Ich durfte verstehen: Ich muss gar nichts erklären. Ich darf einfach sein.
Klarheit kommt nicht von außen
Ich habe lange gehofft, dass Klarheit entsteht, wenn ich endlich die eine Sache finde. Aber das war ein Trugschluss.
Klarheit kam nicht durch ein Zertifikat oder durch ein neues Jobprofil. Sie kam in dem Moment, in dem ich mich selbst ernst nahm. Als ich aufhörte, mich anzupassen – und anfing, meinem inneren Gefühl zu vertrauen.
Heute weiß ich:
„Veränderung beginnt nicht mit einem neuen Job. Sie beginnt mit einem neuen Blick auf dich selbst.“
Mein Weg ist kein Entweder-oder – sondern ein Und
Ich arbeite heute mit großer Freude im Online-Marketing. Gleichzeitig gehe ich voller Neugier meinen Weg als angehende Elterncoachin. Und beides fühlt sich richtig an.
Ich habe verstanden, dass mein Weg nicht linear verlaufen muss, um wertvoll zu sein. Dass ich beides sein darf – kreativ-strategisch und tiefgründig-empathisch.
Mein beruflicher Weg ist kein Spagat mehr. Sondern ein Gleichgewicht.
Was ich dir mitgeben möchte:
Wenn du dich beruflich orientierst oder neu ausrichtest, dann möchte ich dir sagen:
- Du musst dich nicht entscheiden, nur damit es auf dem Papier gut aussieht.
- Du darfst dein eigenes Tempo gehen.
- Du darfst mehrere Themen lieben – und ihnen Raum geben.
- Und vor allem: Du musst dich nicht erklären.
Dein Weg darf individuell sein. Und er wird umso klarer, je mehr du ihn von innen heraus findest – statt von außen auf Bestätigung zu warten.
Hör gern rein:
🎧 Wenn du mehr über meine Reise hören möchtest:
Hier geht’s zur Podcastfolge „Wie Jenni ihren Weg gefunden hat“ bei Job, Kinder & Ich von Johanna Bing: Episode #031 auf Podigee anhören
Und du?
Bist du gerade an einem ähnlichen Punkt?
Zwischen zwei Ideen? Unsicher, ob dein Weg „richtig“ ist?
Dann schreib mir gerne oder vernetze dich mit mir. Ich teile meine Erfahrungen nicht als fertige Erfolgsstory – sondern als Ermutigung, dass auch ein ungerader Weg genau der richtige sein kann.
— — — — — —

Ich bin Jenni, Expertin für Online Marketing und Sparringspartnerin für Solopreneurinnen. Hier erfährst du mehr über mich.
Du möchtest mich per Video-Call kennenlernen und einen virtuellen Kaffee mit mir trinken? Dann klicke hier:
Schreib mir gerne eine Nachricht oder vernetze dich mit mir auf LinkedIn oder XING – ich freue mich darauf, von dir zu hören!


